Jeremy Reimer stellte fest, dass er seit über 20 Jahren Word nutzt, fühlte sich plötzlich uralt, und dachte über die Zukunft nach. Zwar reden alle seit Jahrzehnten vom papierlosen Büro, der Holzverbrauch nahm seit dem stetig zu. Doch langsam scheint sich das Blatt zu wenden. Wikis, Blogs, Google und PDF schaffen so langsam doch das papierlose Büro. Und darin hat der Software-Dinosaurier Word keinen Platz mehr. Jeremy zeigt in seinem Artikel, Microsoft Word, RIP: 1983 - 2009 - bei arstechnica (auf Englisch), nicht nur die steigende Komplexität von Word auf, die es braucht um mit dem Internetzeitalter Fuß zu halten, sondern auch die kleinen alltäglichen Probleme der normalen Endnutzer. Und letztendlich hat er Recht: Das goldene Zeitalter der seitenorientierten Textverarbeitung, die auf den Ausdruck auf Papier ausgelegt ist, die neigt sich dem Ende.
Die Entscheidung aus 2005 kein Gesetz zu Softwarepatente zu verabschieden, genügt dem Europäischen Patentamt eventuell nicht. Nach wie vor sind dort 65.0000 Softwarepatente mit äußerst strittiger rechtlicher Grundlage eingetragen. Da diese regelmäßig von Einzelstaatlichen Gerichten gekippt werden kann nur ein EU-Patentamt höriges europaweites Patentgerichtssystem für Ordnung sorgen. Und die Europäische Kommission forciert solch ein System.
IBMs Lotus Suite ist eine komplette Software für Office Anwendungen. Unter dem Namen Lotus Symphony (vielleicht erinnert sich der Eine oder Andere. Das gabs mit dem Namen schon mal...) gibt IBM dies kostenfrei ab.